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Was wird abgedeckt?
Diabetes ist ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit. Wenn Sie an Diabetes leiden, wissen Sie wahrscheinlich bereits, dass Sie auf andere potenzielle Gesundheitsprobleme wie einen hohen Cholesterinspiegel und Herzerkrankungen achten müssen. Herzerkrankungen können schwerwiegende Folgen haben, darunter Herzinfarkt, Angina pectoris oder Schlaganfall. Sowohl Diabetes als auch ein hoher Cholesterinspiegel können Ihr Risiko erhöhen, an einer Herzerkrankung zu erkranken und daran zu sterben.
Viele Ärzte raten Diabetespatienten zur Einnahme von Statinen, um ihren Cholesterinspiegel zu senken und das Risiko für Herzerkrankungen zu verringern. Aber helfen sie tatsächlich? Sind mit ihrer Einnahme auch Risiken verbunden? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.
Diabetes mellitus
Diabetes ist eine weit verbreitete und schwerwiegende Erkrankung. Da es derzeit keine Heilung dafür gibt, handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Diabetes mellitus ist der medizinische Fachbegriff für diese Krankheit. Aus dem Altgriechischen übersetzt bedeutet dies in etwa „viel zuckerhaltigen Urin ausscheiden“. Das liegt daran, dass sich bei Menschen mit Diabetes Glukose (Zucker) im Blut und im Urin ansammelt.
Um besser zu verstehen, wie sich Diabetes auf den Körper auswirkt, wollen wir uns den Zusammenhang zwischen Insulin und Glukose noch einmal vor Augen führen:
Glukosehomöostase
Glukose wird als eine Art Zucker beschrieben. Sie ist die grundlegendste Energiequelle für den Körper. Man benötigt sie, um die Gesundheit der Muskeln, des Gehirns, des Herzens und der Leber zu erhalten. Die Kohlenhydrate (lange Zuckerketten), die man über Speisen und Getränke zu sich nimmt, werden vom Körper abgebaut, um Glukose zu produzieren.
Insulin und Insulinresistenz
Die Bauchspeicheldrüse (ein Organ, das direkt unterhalb des Magens liegt) produziert einen Botenstoff, der im Körper als Hormon fungiert. Mit Hilfe von Insulin verwertet und speichert der Körper Glukose. Menschen mit Diabetes produzieren jedoch entweder nicht genug davon oder ihr Körper reagiert nicht mehr darauf.
Wie wirkt sich Diabetes auf den Cholesterinspiegel aus?
Die Bauchspeicheldrüse produziert einen Botenstoff oder ein Hormon, das der Körper als Signal nutzt. Insulin hilft dem Körper bei der Verwertung und Speicherung von Glukose. Menschen mit Diabetes produzieren jedoch entweder nicht genug Insulin oder ihr Körper reagiert nicht mehr darauf. Daher kann der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit stark ansteigen, um zu anderen Zeiten gefährlich abzufallen.
Diabetesrisiko und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Studien zufolge weisen Menschen mit Diabetes höhere Werte des „schlechten“ LDL-Cholesterins und niedrigere Werte des „guten“ HDL-Cholesterins auf. Zudem führt Diabetes dazu, dass der Körper mehr Cholesterin produziert, dieses aber weniger effektiv verwertet. Das Risiko für die zuvor genannten Gesundheitsprobleme wie Herzerkrankungen und Schlaganfall steigt, wenn all diese Faktoren berücksichtigt werden. Diabetes kann das Risiko für Herzerkrankungen zudem um ein Vielfaches erhöhen – etwa um das Zwei- bis Vierfache. Um Ihren Blutzuckerspiegel zu bestimmen, sehen Sie sich unser Diabetes-Bluttest-Set an, mit dem Sie Ihren Blutzuckerspiegel ermitteln können.
Wann werden Statine in der Regel empfohlen?
Verschreibungspflichtige Medikamente, sogenannte Statine, senken den LDL-Cholesterinspiegel im Blut. Dies erreichen sie, indem sie die Cholesterinproduktion verringern und die Leber dabei unterstützen, Cholesterin aus dem Blutkreislauf zu entfernen, um das Risiko für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.
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Statine haben jedoch noch weitere Vorteile. Sie wirken zudem entzündungshemmend und schützen die Wände der Blutgefäße vor Schäden. Laut einer Auswertung zahlreicher Studien senkt eine Statintherapie nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern auch das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfälle und sogar den Tod.
Daher werden Statine in der Regel Erwachsenen mit hohen LDL-Cholesterinwerten empfohlen. Sie sind als cholesterinsenkende Medikamente bekannt. Es gibt zwar Empfehlungen, wonach der Grenzwert für LDL-Cholesterin im Blut bei 190 mg/dl liegt, doch die Entscheidung, eine Statintherapie zu beginnen, hängt in der Regel von einer Vielzahl weiterer Faktoren ab, darunter auch von etwaigen zusätzlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bei Ihnen vorliegen könnten. Weitere Risikofaktoren für die Entwicklung von Diabetes könnten sein:
1. Rauchen
2. Ein Familienmitglied, das an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leidet oder gelitten hat
3. Bluthochdruck
4. Geschlecht (Männer haben ein höheres Risiko als Frauen)
5. Alter (Menschen über 65 Jahre haben ein höheres Risiko)
6. Übergewicht oder Adipositas
Allen Personen mit Typ-2-Diabetes im Alter zwischen 40 und 75 Jahren wird dringend empfohlen, ein Statin einzunehmen.
Es ist wichtig zu beachten, dass auch die Beibehaltung einer gesunden Lebensweise als Bestandteil einer umfassenden Strategie zur Senkung des Cholesterinspiegels, zur Senkung des Blutdrucks und zur Vorbeugung von Herzerkrankungen empfohlen wird. Dazu gehören unter anderem die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts, der Verzicht auf das Rauchen und regelmäßige körperliche Bewegung. Ebenso kann eine Gewichtsabnahme diese Risiken senken und bei Diabetes sowie koronaren Herzerkrankungen helfen.
Verschlimmern Statine Diabetes?
Die Frage, ob Statine das Auftreten von Typ-2-Diabetes erhöhen könnten, hat in früheren Jahren zu einigen Diskussionen geführt. Laut einer Metaanalyse – einer gründlichen Auswertung aller relevanten Daten – könnten Statine das Risiko geringfügig erhöhen. Der Untersuchung zufolge könnte es „einen zusätzlichen Diabetesfall pro 255 Patienten, die vier Jahre lang ein Statin einnehmen“, geben, wenn man ein Statin einnimmt. Um eine endgültige Antwort zu finden, wird auf diesem Gebiet weiterhin geforscht.
Statine senken, wie bereits erwähnt, nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern haben auch mehrere andere positive Wirkungen. Aus diesem Grund haben sich die Empfehlungen von Medizinern zur Einnahme von Statinen nicht geändert. Sie sind der Ansicht, dass die potenziellen Risiken durch die starken Wirkungen der Statine bei weitem aufgewogen werden. Es ist jedoch immer ratsam, nach dem erstmaligen Beginn einer Statintherapie (oder der Einnahme eines neuen Medikaments) den Hämoglobin-A1C-Wert (HbA1C oder A1C) und den Blutzuckerspiegel zu überwachen.
Die gängigste Statintherapie für Menschen mit Diabetes

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Derzeit sind mehrere Statine erhältlich, da sie bereits seit vielen Jahren eingesetzt werden. Vielleicht haben Sie schon einmal von einem der folgenden gehört:
1. Atorvastatin (Lipitor)
2. Fluvastatin (Lescol)
3. Lovastatin (Mevacor)
4. Pravastatin (Pravachol)
5. Rosuvastatin (Crestor)
6. Simvastatin (Zocor)
7. Pitavastatin* (Livalo)
Obwohl die Einstufung der Intensität aussagekräftig ist, gibt es noch weitere Aspekte zu berücksichtigen. Ihr Arzt wird Faktoren wie mögliche Wechselwirkungen des Statins mit anderen Medikamenten, die Sie einnehmen, sowie Ihre Nierenfunktion berücksichtigen. Werfen Sie einen Blick auf unser Statin-Nachuntersuchungs-Bluttest-Set, das Ihnen hilft, Ihren Blutzuckerspiegel nach Beginn einer Statintherapie zu beurteilen.
Nebenwirkungen einer Statin-Behandlung
Wie andere Medikamente auch können Statine mögliche Nebenwirkungen haben. Obwohl die Nebenwirkungen je nach Statin variieren und davon abhängen können, wie stark Sie sie empfinden (ein Phänomen, das als Nocebo-Effekt bezeichnet wird), können sie unter anderem Folgendes umfassen:
1. Muskelkater und Muskelsteifheit
2. Gelenkschmerzen
3. Verdauungsbeschwerden, Durchfall oder Verstopfung
4. Kopfschmerzen
5. Halsschmerzen
6. Müdigkeit
Fazit
Die Wahl eines Statins sollte letztendlich auf einem Gespräch mit Ihrem Arzt basieren und nicht nur darauf, welches „besser“ ist. Erneut sind sich medizinische Fachleute einig, dass die Vorteile einer Statintherapie etwaige Bedenken überwiegen. Bevor Sie ein Medikament absetzen oder wechseln, sollten Sie Ihre Bedenken stets mit Ihrem Arzt besprechen. Wichtige Sicherheitshinweise finden Sie in unserem medizinischen Haftungsausschluss bezüglich der Nutzung von Gesundheitsinformationen und Behandlungen.
